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Ein Meisterwerk: Das MacBook Air 13-inch 2017

Mein vorheriges MacBook Air, ein 11-inch Late 2010 mit zuletzt hier beschriebenem Akkuwechsel, hat nunmehr einen zufriedenen neuen Besitzer. Wohlgemerkt: Nach fast 8 Jahren Nutzung läuft das Ding auch mit High Sierra und ist absolut imstande, allen normalen Aufgaben gerecht zu werden!

Mir verlangte es dennoch nach mehr Bildschirm, schließlich werden die Augen nicht besser, und etwas mehr Dampf. Das aktuelle ’13-inch Late 2017′ ist es geworden. Mit einer Core 1,8 GHz Intel Core i5 “Broadwell” CPU, intern per PCIe angebundener 256 GB SSD und 8 GB PC3-12800 (1600 MHz) RAM läuft das schicke und leichte Ding im Alu-Gehäuse unter Mac OS 10.13.3 ganz famos.

Die 13 Zoll sind für mein Dafürhalten der ideale Kompromiss unterhalb der Nehme-ich-nicht-mit-weil-Rumgeschleppe Toleranzschwelle und der Nutzbarkeit echte Arbeit auf einem echten Bildschirm betreffend.

Vom Aufklappen an läuft schlichtweg jede meiner Anwendungsszenarien flüssig und problemlos: Datenbank, Kommunikation, Surfen, Schreiben und Programmieren. Es geht alles, sehr gut und ausdrücklich auf den gegebenem 13 Zoll großen Bildschirm. Nochmals der Tipp: Der Verzeichnis-Sync passiert wie auch auf meinen anderen Gerätschaften mittels Dropbox und Verschlüsselungsschicht BoxCryptor.

Die Akkuleistung ist wie vom Vorgänger-Air gewohnt famos. Noch habe ich das Handschmeierle nicht aufgrund eines leeren Akkus zuklappen oder zwangsweise laden müssen. Die 10 Stunden Nutzung hat es auch mal gegeben.

Die vorhandenen zwei physischen CPU-Kerne lassen etwas Unterdimensioniertes vermute, doch irgendwelche Leistungsengpässe vermag ich nicht auszumachen, auch nicht im Parallelbetrieb mehrer ernster Anwendungen. Das Maßhalten hier dürfte ebenfalls maßgeblich für die als sehr gut zu bewertende mobile Laufzeit.

Was ich mir beim Late 2010 Modell oft gewünscht habe, ist endlich realisiert worden: die (mehrstufige) Tastaturbeleuchtung. In Verbindung mit dem leichten Tragegewicht, dem sehr genau gearbeiteten und robusten Alugehäuse, dem famosen Trackpad und dem magnetischen Ladestecker ist das wohl letzte Modell seiner Art einfach ein superbes Gerät.

Apple-Fanboy-Hymnen? Dann soll es so sein! Das MacBook Air ist in seiner bescheidenen Markstellung schlicht ein Meisterwerk in Serie.

Windows-Leute glauben einem die Sache nicht. Wenn ein Computer einfach so läuft, nicht “eingerichtet werden muss” und über 10 Stunden mobil seinen Dienst tut, dann kann das aus deren Sicht nur Spielzeug sein.

Ein Freund schrieb heute noch: “Der Apfel hat seine Würmer da, wo er sie haben will.”

Kann ich so akzeptieren. Das MacBook Air in der vorliegenden Konfiguration und den knapp über 1000 EUR Anschaffungswiderstand ist für mein Nutzungsszenario und mit Blick auf mein Seelenheil der gegenwärtig beste mobile Rechner. Das Air wird wohl seitens Apple kein weiteres Update erfahren, stattdessen ist etwas Neues in der Mache. So pfeifen es allerorts die Spatzen von den Dächern. Apple, vermassele es nicht! Ein derartig gelungenes Top-Notebook zum ‘Einstiegspreis’ braucht es und das soll die wahre Meisterprüfung für Dich bleiben!

Über John Cyber

Mittleren Alters und verheiratet. An Raumfahrt und high tech interessierter Programmierer. Stets für Software- und Hardwarebasteleien zu begeistern. Fürsprecher der Privatsphäre in Computern und Netzen.

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